Heute fand in Verden die Europäische Meisterschaft im Dogfrisbee im Rahmen der dort veranstalteten Verdiana statt. Petra und DJ waren als Team im Newcomers Cup gemeldet.
Die Wetterverhältnisse waren leider nicht so optimal an diesem Wochenende. Selbst die Profis hatten bereits in der Vorrunde am Samstag mit starkem Wind und zwischenzeitlichen Regenschauern zu kämpfen. Sollte es heute nicht anders sein ? Nicht wirklich. Aber zum Glück hatten wir Rückenwind, auf das sich der Werfer besser einstellen kann. Auf dem Hauptfeld ging es dann sogleich los mit den Beginners und auf Feld zwei liefen parallel die Ausscheidungen in Mini und Longdistance. Nach einem kurzem Briefing ging es dann auch schon gegen 10:00 los im Newcomers Cup. Hier gilt es, die Scheibe so weit wie möglich von einer Grundlinie aus zu werfen, aber so, dass der Hund (Teampartner) sie noch sicher fangen kann. Für solch einen Catch gibt es es unterschiedliche Punktzahlen. Die besten 5, innerhalb von 90 Sekunden, geworfenen und gefangenen Scheiben gehen dann in die Wertung ein. Klar sind hier schnelle und äusserst wendige Hunderassen wie Border, Aussie, oder Malis im Vorteil. Aber Petra und DJ wollten die Herausforderung annehmen. Den Zuschauern und anderen Teilnehmern war die Verwunderung anzumerken, als Petra und DJ als erste an den Start mussten. Mit 12,5 Punkten (11,5 nach 5 Würfen) legte das Team einen beachtlichen Punktestand vor, der sie auf Platz 3 von 14 Startern brachte und somit für die Endrunde qualifizierte. Nun hiess es warten und man hatte Gelegenheit sich mit anderen Spielern auszutauschen, so den einen oder anderen Tip zu erhalten oder einfach die Vorführungen bei den "Profis" zu verfolgen. Kurz vor den anstehenden Endrunden verschlechterte sich das Wetter drastisch. Der Himmel wurde von schwarzen Regenwolken verdunkelt und böiger Wind lies die geworfenen Scheiben zu Spielbällen der Natur werden. Mit reichlich Verspätung fingen dann die Endrunden an. Hier wurde mit den letzten 10 der Ausscheidung in umgekehrter Reihenfolge gestartet. Petra und DJ hatten also einige Wettbewerber vor sich. Einige spielten nun Risikoreicher, was sich aber bei dem Wind nicht auszahlte. Zu viele "versemmelte" Würfe kosteten einigen die vorderen Plätze. Petra und DJ spielten sicher und konnten so noch 9 Punkte zu ihrem bereits errungenen Punktestand addieren. Am Ende bedeutete dies Platz 3. Erst um 19 Uhr konnte mit der Siegerehrung begonnen werden so dass es für alle Beteiligten ein langer, aber auch von Erfolg gekrönter Tag wurde.